So pflege ich ein Wasserbett richtig

Füllen Sie regelmässig einen Wasserkonditionierer ein
Das Wasser in Ihrem Wasserbett braucht regelmässig einen Pflegezusatz, der die Algen- und Luftblasenbildung verhindert und das Wasser „frisch“ hält. Je nachdem, welches Mittel Sie verwenden und welche Dämpfung Ihre Matratze hat, sollten Sie diesen Zusatz alle sechs bis zwölf Monate zugeben. Dann können Sie Ihr Wasserbett jahrelang ohne Wasserwechsel nutzen.

Halten Sie Ihr Wasserbett sauber
Auf der Oberfläche Ihrer Wassermatratze sammeln sich innerhalb kürzester Zeit Ablagerungen von Hautschuppen und Schwitzfeuchtigkeit an. Deshalb sollten Sie Ihre Wassermatratze alle drei bis vier Wochen reinigen. Nehmen Sie zum Beispiel beim Wechseln der Bettlaken auch den Matratzenüberzug ab und wischen Sie die gesamte Oberfläche gründlich mit einem feuchten Tuch ab.
Alle zwei bis drei Monate sollten Sie zusätzlich einen geeigneten Vinylreiniger verwenden, der das Material Ihrer Wassermatratze pflegt, geschmeidig hält und so die Lebensdauer des Materials verlängert. Nachdem Sie die Matratze feucht abgewischt haben, sprühen Sie etwas von dem Vinylreiniger auf die Wassermatratzen und reinigen mit einem feuchten Tuch damit nochmals die gesamte Oberfläche der Matratze. Verwenden Sie nur spezielle Vinylreiniger für Wassermatratzen.
Auch die Möglichkeit den Matratzenüberzug zu reinigen sollten Sie nutzen. Je nach Bezugsstoff und Füllung läßt er sich entweder waschen oder trocken reinigen. Beachten Sie die Pflegeanleitung oder fragen Sie Ihren Wasserbettenhändler.

Kontrollieren Sie die Sicherheitshülle
Die Sicherheitshülle dient dazu im Falle einer Beschädigung und Undichtigkeit der Wassermatratze das austretende Wasser aufzunehmen. Prüfen Sie regelmäßig, zum Beispiel, wenn Sie Ihre Matratze reinigen, die Sicherheitshülle auf korrekten Sitz und eventuelle Beschädigungen (Risse, Knicke, Löcher). Im Falle einer Undichtigkeit sind Sie dann sicher, daß kein Wasser aus der Sicherheitshülle austreten kann.

Achten Sie auf die richtige Wassertemperatur
Ihr Wasserbett ist mit einem Heizsystem ausgestattet, das das Wasser auf der gewünschten Temperatur hält. Auch wenn das Heizsystem einen Regelbereich von ca. 20° bis 36° Celsius anzeigt, so darf die Temperatur nicht unter 25° eingestellt werden. Diese (Mindest-) Temperatur ist erforderlich, um die Schwitzfeuchtigkeit zu verdunsten, die vom Matratzenüberzug aufgenommen wird. Bei Wassertemperaturen unter 25° bleibt die Feuchtigkeit im Bezug und es kann zu Stock- flecken- oder gar Schimmelbildung an der Unterseite des Überzugs kommen.

Reparatur-Set für Wassermatratzen
Sie sollten immer ein Reparatur-Set für Wassermatratzen bei Ihrem Zubehör haben. Wenn wirklich einmal eine Undichtigkeit auftreten sollte, können Sie dann sehr einfach „Erste Hilfe“ leisten. Bei gefüllter Matratze suchen Sie die Leckstelle, schneiden aus der Vinylfolie, die dem Reparatur-Set beiliegt, einen runden Flicken aus, der rundherum etwa einen halben Zentimeter größer ist als die Leckstelle, tragen den Vinylkleber auf beide Flächen auf, lassen den Kleber etwa eine halbe Minute antrocknen und drücken den Flicken dann einige Minuten fest auf die Leckstelle. Einige Stunden sollten Sie Ihr Wasserbett nicht belasten – danach können Sie wieder wie gewohnt darauf schlafen.